Alles, was du über CBD wissen solltest – Eine kleiner aber feiner Schweizer Wissenspool
CBD kaufen leicht gemacht! Alles über CBD Wirkung, CBD Blüten & seriöse Online-Shops. Schweizer Qualität & Ratgeber. Lese jetzt!
Grüezi und willkommen!
Wenn du hier gelandet bist, dann beschäftigst du dich wahrscheinlich mit dem Thema CBD kaufen oder willst einfach mehr über diese faszinierende Substanz erfahren. Als jemand, der sich seit Jahren intensiv mit Cannabis und seinen Wirkstoffen auseinandersetzt, kann ich dir sagen: CBD ist wirklich ein spannendes Thema. Aber auch eines, bei dem man aufpassen muss – nicht alles, was glänzt, ist Gold.
In der Schweiz haben wir ja das Glück, relativ liberale Gesetze zu haben. Mit der 1%-THC-Grenze sind wir deutlich grosszügiger als unsere Nachbarn. Das bedeutet aber nicht, dass man einfach blind drauflos kaufen sollte. Es lohnt sich, die Materie zu verstehen.
Was ist CBD? Wie funktioniert es?
Was ist Cannabidiol -CBD- Wie entsteht es?
CBD –Cannabidiol ausgeschrieben – ist so etwas wie der entspannte kleine Bruder von THC. Während THC dich high macht, bleibt CBD ganz entspannt und sorgt eher dafür, dass andere Prozesse in deinem Körper wieder ins Lot kommen. Wir sprechen hier von über 113 verschiedenen Cannabinoiden in der Hanfpflanze. Eine richtige Grossfamilie also.
Die Entstehung von CBD in der Pflanze ist eigentlich ziemlich clever gelöst. Alles beginnt mit einem Vorprodukt namens CBGA – das ist quasi der Rohstoff, aus dem später verschiedene Cannabinoide werden. Je nachdem, welche Enzyme in der Pflanze aktiv sind, entsteht mehr CBD oder mehr THC. Die Genetik der Pflanze bestimmt das Verhältnis.
Züchter haben über die Jahre hinweg (und ich meine wirklich Jahre – das ist ein Knochenjob) Sorten entwickelt, die besonders reich an CBD sind. Man kann eine Mutterpflanze klonen oder ähnliche Sorten miteinander kreuzen. So entstehen diese CBD-reichen Varianten, die wir heute kennen.




Die Wirkungsweise und mögliche Effekte von CBD
Hier wird's interessant – und ehrlich gesagt auch etwas kompliziert. CBD wirkt über unser Endocannabinoid-System, kurz ECS genannt. Das ist ein Netzwerk von Rezeptoren, das in unserem ganzen Körper verteilt ist. Jeder hat ECS Rezeptoren in Hirn sowie Körper. CB1-Rezeptoren findet man vor allem im Gehirn, CB2-Rezeptoren meist im Immunsystem.
Unser Körper kann spannenderweise auch selbst Cannabinoide herstellen! Das bekannteste Körpereigene sogenannte „Endocannabinoid“ heisst Anandamid – wird auch "Glücksmolekül" genannt. Wurde 1992 in Jerusalem entdeckt. Stell dir vor: Wir haben quasi eine körpereigene Cannabis-Fabrik.
Aber hier muss ich ehrlich sein: Das ECS ist noch längst nicht vollständig erforscht. Wir kratzen erst an der Oberfläche.
Was CBD und Cannabinoide im Allgemeinen so besonders macht, ist der sogenannte Entourage-Effekt. Der Entourage-Effekt beschreibt die Wechselwirkungen von verschiedenen in der Pflanze enthaltenen Stoffe auf das menschliche System. Das bedeutet vereinfacht: CBD wirkt am besten, wenn es zusammen mit anderen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze konsumiert wird. Terpene, Flavonoide, andere Cannabinoide – sie alle spielen zusammen wie ein Orchester. Zum Beispiel: Das Terpen Limonen verstärkt die Sensibilität von gewissen Rezeptoren gegenüber THC. Das führt dazu, das ein Molekül THC eine grössere Rezeptoreinwirkung haben kann.
CBD Wirkung und wissenschaftliche Erkenntnisse
Welche Wirkungen von CBD sind wissenschaftlich belegt?
Hier müssen wir vorsichtig sein. Es gibt nur eine wissenschaftlich eindeutig belegte CBD Wirkung: die krampflösende Wirkung bei schweren Formen von Epilepsie im Kindesalter. In Europa ist CBD als Medikament für Krankheiten wie das Dravet-Syndrom zugelassen.
Das war's. Punkt. Alles andere bewegt sich im Bereich der Forschung oder – nennen wir es beim Namen – der Spekulation.




Was sagt die aktuelle Forschung über CBD und Schlaf?
Schlaf ist so ein Thema, das jeden beschäftigt. Wer von uns hat nicht schon mal eine schlaflose Nacht gehabt? Die Forschung untersucht gerade, ob und wie CBD das Schlafhormon Melatonin beeinflusst oder beeinflussen könnte. Auch die Wirkung auf Cortisol, unser Dauerstresshormon, wird im Zusammenhang mit CBD und Cannabis erforscht.
Aber – und das ist wichtig – wir haben noch keine eindeutigen Beweise. Es wird geforscht, getestet, analysiert. In Michigan läuft eine Studie zur Wirkung auf die Immunreaktion. Aber konkrete, belastbare Ergebnisse? Die stehen noch aus.
Hilft CBD wirklich gegen Stress und Angst?
Das ist wahrscheinlich einer der häufigeren Fragen, die mir gestellt werden. Die Antwort ist: möglich, aber nicht sicher. Leider kann ich dir da keine klare Antwort geben.
Es gibt Indizien, dass CBD die Wirkung von THC modulieren kann. Eine Studie im "Journal of Psychopharmacology" zeigte, dass THC-bedingte Paranoia weniger auftrat, wenn CBD oral eingenommen wurde. Das ist schon mal interessant.
Aber hier gilt: Correlation is not causation, wie die Angelsachsen sagen. Nur weil zwei Dinge zusammen auftreten, bedeutet das nicht, dass das eine das andere verursacht.


CBD kaufen – darauf solltest du achten
Wo kann man seriös CBD online kaufen?
CBD online kaufen ist heutzutage kein Problem mehr. Aber – und das ist ein grosses Aber – nicht alle Anbieter sind seriös. In der Schweiz haben wir den Vorteil, dass CBD-Produkte mit bis zu 1% THC legal sind. Das ist deutlich mehr als in Deutschland oder anderen EU-Ländern.
Achte beim CBD kaufen auf folgende Punkte:
- Laboranalysen sollten öffentlich einsehbar sein oder auf Nachfrage erbracht werden können
- Der THC-Gehalt muss klar deklariert sein
- Seriöse Anbieter geben Auskunft über die Extraktionsmethode
- Bio-Zertifizierung ist ein Pluspunkt
Ich persönlich rate dazu, erst mal klein anzufangen. Kauf nicht gleich das teuerste Vollspektrum-Öl, sondern taste dich heran.
Welche Arten von CBD-Extrakten gibt es?
Die Extraktionsmethode bestimmt massgeblich die Qualität des CBD-Produkts. Hier die wichtigsten Verfahren:
- Superkritische CO₂-Extraktion ist der Goldstandard. Dabei wird die Hanfpflanze mit überkritischem Kohlendioxid behandelt. Bei hohem Druck und etwa 31°C verhält sich CO₂ wie ein Lösungsmittel. Sauber, rückstandsfrei, aber auch teuer.
- Kohlenwasserstoff-Extraktion nutzt Butan, Propan oder andere Kohlenwasserstoffe. Günstiger, aber es können Rückstände bleiben. Nicht mein Favorit, ehrlich gesagt.
- Ethanol-Extraktion ist eine interessante Alternative. Ethanol tötet Bakterien und Viren ab, was für immunschwache Menschen ein Vorteil sein kann. Der Nachteil: Es extrahiert auch Chlorophyll, was dem CBD-Öl einen grasigen Geschmack verleiht.
- Öl-Extraktion ist die schonendste Methode. Meist wird Olivenöl verwendet. Das Pflanzenmaterial wird im Wasserbad erhitzt. Sanft, aber auch weniger konzentriert.
- Kaltpressung nutzt alle Inhaltsstoffe der Hanfpflanze ohne Lösungsmittel. Hier wird die gesamte Pflanze – Blatt, Samen, Blüte – gepresst. Der Entourage-Effekt kommt voll zur Geltung.
- Lösungsmittelfreie Extraktion (Rosin) arbeitet nur mit Druck und Hitze. Das Konzentrat ist 60-90% rein und wird oft zu CBD-Ölen weiterverarbeitet.
CBD Blüten und Konsumformen
Was sind CBD Blüten und wie werden sie verwendet?
CBD Blüten sind getrocknete Blütenstände der Hanfpflanze. Sie enthalten hohe CBD-Konzentrationen bei niedrigem THC-Gehalt. Also spezifisch Blüten einer Cannabispflanze, die darauf gezüchtet wurde, viel CBD und verhältnismässig wenig THC zu produzieren. In der Schweiz komplett legal, vorausgesetzt der THC-Gehalt liegt unter 1%.
Die Qualität von CBD Blüten erkennst du an mehreren Faktoren:
- Der Geruch sollte intensiv und angenehm sein
- Die Konsistenz sollte nicht zu trocken, aber auch nicht feucht sein
- Gute Blüten haben sichtbare Trichome (die kleinen "Kristalle")
- Es sollten keine Samen oder zu viele Blätter dabei sein
Welche Konsummethoden gibt es für CBD?
CBD lässt sich auf viele verschiedene Arten konsumieren. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile:
- CBD-Öle und Tinkturen sind wohl am beliebtesten. Einfach unter die Zunge träufeln, ein bis zwei Minuten warten, schlucken. Die Wirkung setzt nach 15-45 Minuten ein.
- CBD-Blüten rauchen – ja, das geht auch. Aber ehrlich: Rauchen ist nie gesund, egal was drin ist. Die Lungen danken es dir nicht.
- CBD verdampfen ist da schon besser. Bei niedrigeren Temperaturen werden die Wirkstoffe freigesetzt, ohne dass Verbrennungsprodukte entstehen. Ein Vaporizer ist eine gute Investition.
- CBD Edibles – also essbare CBD-Produkte – haben eine verzögerte aber längere Wirkung. Das CBD muss erst den Verdauungstrakt passieren. Kann 1-3 Stunden dauern, bis was passiert.
- CBD-Konzentrate dabben ist eher was für Fortgeschrittene. Hohe Konzentrationen, intensive Wirkung. Nichts für Anfänger.
- CBD über die Haut in Form von Cremes oder Salben wirkt lokal. Gut für Hautprobleme oder Muskelschmerzen.
Dosierung und praktische Anwendung
Wie dosiert man CBD richtig?
Das ist die Millionen-Dollar-Frage. Es gibt keine Pauschale Antwort, weil jeder Mensch individuell ist und entsprechend auf Stoffe reagiert. Stoffwechsel, Körpergewicht, Körperfett, bestehende Gesundheitsprobleme – alles spielt eine Rolle.
Als Faustregel gilt: Start low, go slow.
Hier eine grobe Orientierung:
- 40-70 kg Körpergewicht: Schwache Dosis 12mg, mittlere Dosis 15mg, starke Dosis 18mg
- 70-110 kg: Schwache Dosis 18mg, mittlere Dosis 23mg, starke Dosis 27mg
- 110+ kg: Schwache Dosis 23mg, mittlere Dosis 30mg, starke Dosis 45mg
Aber das sind wirklich nur Richtwerte!
Mein Rat: Fang mit einer niedrigen Dosis (maximal 5 – 10mg) an und steigere dich langsam. Nimm CBD mindestens zwei Wochen lang zur gleichen Zeit ein, damit sich dein Körper daran gewöhnen kann. Die Art und Weise, wie du konsumierst, macht für einen Verträglichkeitstest in meinen Augen keinen grossen Unterschied.
Kann man CBD mit anderen Medikamenten kombinieren?
Das ist sehr schwer und vorsichtig zu Beantworten. CBD kann die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen, weil es beispielsweise bestimmte Enzyme in der Leber hemmt. Und diese Enzyme sind unter anderem dafür da, viele Medikamente abzubauen.
Mein dringender Rat: Sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD ausprobierst, wenn du bereits Medikamente nimmst. Das ist kein Scherz – es kann zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen.
CBD für Haustiere
Ist CBD für Hunde und Katzen geeignet?
Kurze Antwort: Jein. Hunde und Katzen haben wie wir ein Endocannabinoid-System. Theoretisch könnte CBD also ähnlich wirken wie beim Menschen.
Aber – und das ist wichtig – nicht alle CBD-Produkte sind für Haustiere geeignet. Katzen und Hunde reagieren viel empfindlicher auf Terpene und Flavonoide. Diese Stoffe können für sie sogar giftig sein.
Es gibt spezielle CBD-Produkte für Haustiere, die diese problematischen Substanzen nicht enthalten. Wenn du deinem Vierbeiner CBD geben willst, dann nur solche Produkte verwenden!
Und auch hier gilt: Erst mit dem Tierarzt sprechen.
Rechtliche Situation in der Schweiz
Wie ist CBD in der Schweiz rechtlich geregelt?
In der Schweiz haben wir eine relativ entspannte Situation. CBD-Produkte sind legal, solange sie unter dem gesetzlichen Grenzwert von 1% THC enthalten. Das ist deutlich toleranter als mit unseren Nachbarländern in der EU, wo nur 0,3% erlaubt sind. Italien ist neben der Schweiz mit bis zu 0,5%THC eine Ausnahme. Wie die Schweiz im EU Kontext eben auch.
Aber Achtung: Auch in der Schweiz ändern sich die Gesetze laufend. Was heute legal ist, kann morgen anders aussehen. Deshalb solltest du dich regelmässig über die aktuelle Rechtslage informieren.
Was bedeutet das THC-CBD Verhältnis?
Das Verhältnis von THC zu CBD bestimmt die Wirkung eines Cannabis-Produkts. Ein hoher CBD-Anteil mit niedrigem THC Konzentrationen sorgt für entspannende Effekte ohne psychoaktive Wirkung.
Interessant wird es bei ausgeglichenen Verhältnissen. Ein 1:1-Verhältnis von THC zu CBD kann die negativen Effekte von THC (wie Paranoia oder Angst) reduzieren, während die positiven Eigenschaften beider Cannabinoide erhalten bleiben.
Verhältnisse wie 8:1 oder 2:1 (CBD zu THC) geben meist einen milden THC-Effekt, der von CBD ausgeglichen wird. Für Einsteiger ideal.
ACHTUNG: Achte auf die Legalität in deinem Heimatsland! THC ist in der Schweiz weiterhin illegal und wird strafrechtlich verfolgt. Bitte nutze Cannabisprodukte nur in dem legalen Kontext deines Landes.
Häufige Mythen und Missverständnisse
Da CBD immer populärer wird, kursieren auch immer mehr Mythen. Lass mich ein paar davon aufräumen
Mythos 1: "CBD macht abhängig"
Das ist Quatsch. CBD hat kein Suchtpotential.
Mythos 2: "Mehr CBD ist immer besser"
Nein. Bei CBD gibt es so etwas wie eine Wirkungskurve. Irgendwann bringt mehr nicht mehr.
Mythos 3: "CBD wirkt sofort"
Kommt auf die Konsumform an. Öl unter der Zunge oder Rauch in der Lunge wirkt relativ schnell, Edibles können Stunden dauern.
Mythos 4: "Alle CBD-Produkte sind gleich"
Definitiv nicht. Qualität, Reinheit und Konzentration variieren stark.
Beim Thema CBD gibt es auch den ein oder anderen "Röschtigrabe"-Moment – sprich, Missverständnisse zwischen verschiedenen Lagern. Die einen schwören darauf, dass CBD das Allheilmittel schlechthin ist. Die anderen sehen es als reine Geldmacherei. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Praxis-Tipps aus jahrelanger Erfahrung
Da CBD immer populärer wird, kursieren auch immer mehr Mythen. Lass mich ein paar davon aufräumen
Nach Jahren mit dem Thema kann ich dir ein paar praktische Tipps geben:
Erstens:
Hab realistische Erwartungen. (Keine Überschriften auf Seite) CBD ist kein Wundermittel. Es kann helfen, aber es löst nicht alle Probleme.
Zweitens:
Qualität hat ihren Preis. (Keine Überschriften auf Seite) Billig-CBD aus dubiosen Quellen kann mehr schaden als nutzen. Aber Preis sagt nicht immer etwas über die Qualtät aus. Am Ende geht es immer noch mit probieren ans Ziel. Probier doch mal Uns aus! Wir haben die beste Qualität, sehr faire Preise und einen Riesenspass an dem ganzen!
Drittens:
Höre auf deinen Körper. (Keine Überschriften auf Seite) Was bei anderen funktioniert, muss nicht bei dir wirken.
Ein Bekannter von mir schwört darauf, dass ihm CBD beim Einschlafen hilft. Bei mir persönlich merke ich ehrlich gesagt nicht viel. So unterschiedlich sind wir Menschen.
Die Schweizer CBD-Szene hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Früher gab es hauptsächlich windige Online-Shops, heute findest du CBD-Produkte sogar in der Apotheke. Das zeigt, dass das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
Was kostet gutes CBD wirklich?
Preise sind immer so eine Sache. Ein 10ml-Fläschchen mit 5% CBD-Öl kostet zwischen 30 und 80 Franken. Das ist eine ziemliche Spanne, oder?
Blüten findest du derzeit für unter einem Franken für das Gramm bis hin zu 25 CHF für die gleiche Menge... auch hier eine Riesen Spanne bei Uns findest du CBD Blüten höchster Güte zu sehr guten Preisen. Qualität die man sich leisten kann, ist eines unserer Anliegen!
Die Unterschiede liegen in der Qualität der Ausgangsmaterialien, der Extraktionsmethode und – seien wir ehrlich – manchmal auch im Marketing. Ein schickes Label macht das Öl nicht besser.
Als Orientierung: Wenn ein 10%-CBD-Öl weniger als 50 Franken kostet, würde ich skeptisch werden. Gute Qualität hat ihren Preis. Aber mehr als 120 Franken für 10ml ist auch übertrieben – ausser es handelt sich um ein besonders hochwertiges Vollspektrum-Öl.
Die Zukunft von CBD
Wohin entwickelt sich der CBD-Markt?
Der CBD-Markt boomt, keine Frage. Aber ich sehe auch eine gewisse Sättigung kommen. Nicht jedes Start-up, das CBD-Gummibärchen verkauft, wird überleben.
Was bleibt, sind die Unternehmen mit echtem Know-how und nachhaltigen Produkten. Die Qualitätsstandards werden steigen – was gut für uns Konsumenten ist.
Spannend wird die Entwicklung neuer Darreichungsformen. Wasserlösliches CBD, Nano-Emulsionen, gezielte Freisetzungssysteme – da tut sich einiges.
Neue Forschungsansätze
Die Forschung zu CBD steht noch am Anfang. Es laufen hunderte von Studien weltweit. Besonders interessant sind die Untersuchungen zu:
- CBD bei neurodegenerativen Erkrankungen
- Wechselwirkungen mit anderen Cannabinoiden
- Optimale Dosierungen für verschiedene Anwendungen
- Langzeiteffekte bei regelmässiger Einnahme
In 5-10 Jahren werden wir deutlich mehr wissen. Bis dahin heisst es: informiert bleiben und vorsichtig ausprobieren.
Konkrete Kaufempfehlungen
Für Einsteiger
Du willst CBD zum ersten Mal ausprobieren? Dann empfehle ich:
- Etwas CBD Blüten oder ein 5% CBD-Öl von einem seriösen Schweizer Anbieter
- Fang mit 2-3 Tropfen am Abend an oder probiere 0,1 – 0,2 Gramm Blüte im Vaporisierer aus.
- Steigere nur langsam, wenn nötig
- Führe ein kleines Tagebuch über deine Erfahrungen
Für Fortgeschrittene
Wenn du schon Erfahrung hast:
- CBD Blüten zum Verdampfen bieten den vollen Entourage-Effekt
- Vollspektrum-Öle mit höheren Konzentrationen (15-25%)
- Experimentiere mit verschiedenen CBD:THC-Verhältnissen (wo legal)
Worauf du verzichten solltest
- Billig-Produkte aus unbekannten Quellen
- CBD-Produkte aus dem Ausland
- Übertriebene Heilungsversprechen
- Produkte mit synthetischen Zusätze
"Mit em Geld spielt me nöd" – das gilt besonders bei Gesundheitsprodukten.
Persönliches Fazit und Schlusswort
CBD ist gekommen, um zu bleiben. Ob es das Allheilmittel ist, für das es manche halten? Eher nicht. Aber es ist definitiv mehr als nur ein Hype.
Die Schweiz hat mit ihrer pragmatischen Herangehensweise eine Vorreiterrolle übernommen. Das nutzen wir clever – sowohl die Unternehmen als auch wir Konsumenten.
Was mir gefällt: Die Enttabuisierung von Cannabis ist in vollem Gange. Menschen sprechen offener über Alternativen zur Schulmedizin. Das ist gut so.
Was mir Sorgen macht: Die teilweise wilden Heilungsversprechen und der unregulierte Markt. Da ist noch viel Aufräumarbeit nötig.
Mein Rat bleibt: Informieren, ausprobieren, aber mit Verstand. CBD kann eine Bereicherung sein – aber es ersetzt weder eine gesunde Lebensweise noch professionelle medizinische Betreuung.
"Wer nid waagt, der nid gwünnt" – aber man muss auch nicht kopflos ins Verderben rennen.
Dieser Artikel kratzt nur an der Oberfläche. CBD ist ein komplexes Thema, das sich ständig weiterentwickelt. Was heute Stand der Wissenschaft ist, kann morgen überholt sein.
Bleib neugierig, aber kritisch. Tausche dich mit anderen aus, aber verlass dich nicht nur auf Erfahrungsberichte. Und vor allem: Höre auf deinen Körper.
Die CBD-Reise ist für jeden anders. Manche schwören darauf, andere merken nichts. Beides ist völlig normal.
Falls du Fragen hast oder deine Erfahrungen teilen möchtest – der Austausch in der Community ist goldwert. Nur so lernen wir alle dazu.
In diesem Sinne: "Häbet Sorg zue öich" und experimentiert verantwortungsvoll!
Quellenverzeichnis:
Sharma AA, Nenert R, Allendorfer JB, et al. A preliminary study of the effects of cannabidiol (CBD) on brain structure in patients with epilepsy. Epilepsy Behav Rep. 2019 Nov 9; 12:100341.
Rosenberg E, et al. Cannabidiol modulates excitatory-inhibitory ratio to counter hippocampal hyperactivity. Neuron. 2023 Jan 18;111(2):243-256.
Silvestro S, Mammana S, Cavalli E, et al. Use of Cannabidiol in the Treatment of Epilepsy: Efficacy and Security in Clinical Trials. Molecules. 2019 Apr 12;24(8):1459.
Englund A, et al. Cannabidiol inhibits THC-elicited paranoid symptoms and hippocampal-dependent memory impairment. J Psychopharmacol. 2013 Jan;27(1):19-27.